Waisenkinder und Strassenkinder in Osteuropa haben kaum mehr Hoffnung auf Zukunft und ein würdiges Leben. Die meisten sind Opfer ihrer eigenen Familie und der Gleichgültigkeit von Nachbarn und Behörden. Diejenigen, die vor Schlägen und Missbrauch der Eltern oder der Erzieher in Grosskinderheimen auf die Strasse fliehen, finden dort keine Zuflucht. Sie wohnen in Kellern, unter Brücken und in den Schächten der Heizungs- und Kanalisationssystemen. Sie sind gezwungen, alles Entwürdigende zu tun, um etwas Geld oder Essen aufzutreiben.

Noch weniger glücklich sind die Kinder, die in den obskuren Wohnungen und Häusern bleiben und oft über Jahre missbraucht, sexuell genötigt und misshandelt werden. Die meist alkoholabhängigen und deshalb erziehungsunfähigen Eltern tun das Schlimmste, was einem Kind zustossen kann: anstatt es zu lieben und zu beschützen, fügen sie ihm körperlichen, psychischen und seelischen Schaden zu.