Hier findet Ihr aktuelle Nachrichten, vor allem vom Facebook Profil von Marek. Um alle Fotos von Facebook-Einträgen zu sehen, einfach darauf klicken. Man muss dann allerdings auch auf Facebook (resp. Meta) angemeldet sein, um alle Bilder zu sehen.
Der Vorweihnachtseinsatz in der Ukraine geht zu Ende. Nun liegt nur noch die UA/PL-Grenze mit rund 20 Stunden Wartezeit vor uns, und danach sind wir in sicherem Polen, um nach zwei weiteren Tagen wieder in der Schweiz anzukommen.
Wir konnten 770 Weihnachtspakete, 2 Tonnen Käse & Schokolade und einige weitere Kleinigkeiten an Menschen in frontnahen Gebieten verteilen.
Dieser Einsatz war dank AVC Schweiz, HMK Thun und der Käserei JUMI möglich – vor allem aber dank all der Menschen in der Schweiz, die die Weihnachtspakete liebevoll vorbereitet haben. Tom Wälti danke ich herzlich für die Stirnlampen für die Kinder, die manchmal stundenlang ohne Licht in einem Bunker sitzen müssen.
Ich wünschte, ihr könntet die Freude der beschenkten Menschen miterleben. Sie entschädigt für alle gefahrenen Kilometer und das stundenlange Warten an der Grenze.
Ein grosser Dank geht an Fredy und Christian für die gemeinsame Arbeit – und natürlich an alle Sponsoren des Vereins Kiev Kids. Ohne euch wäre die Arbeit in der Ukraine überhaupt nicht möglich!
Es war ein technisch anspruchsvoller Einsatz. In Polen, auf dem Weg in die Ukraine, hat unser Lieferwagen die Zusammenarbeit gekündigt. Mit dem letzten Atemzug konnte ich noch eine Werkstatt erreichen. Die Diagnose: Turbine defekt, und im ganzen Land war nur eine einzige solche verfügbar. Reparaturzeit: eine Woche, wenn es gut geht. (Dass es nicht gut ging, habe ich auf dem Rückweg erfahren.)
Da die Zollpapiere nur eine begrenzte Gültigkeit haben, blieb nur eines: ein Ersatzfahrzeug zu finden – einen Lieferwagen mit Anhängerkupplung, mit dem man ins Kriegsgebiet fahren darf. Eine unmögliche Aufgabe in einer Provinzstadt. Doch nicht für unseren Gott.
Bereits am Abend sitze ich in einer alten Klapperkiste; die Weihnachtspäckli sind umgeladen, der Anhänger mit der Feuerwehrausrüstung fast angehängt. Fast – denn der Stecker passte nicht zum Anschluss. Wunder Nummer 2: Ich finde kurz vor Ladenschluss einen passenden Adapter am anderen Ende der Stadt.
Vor lauter Freude vergesse ich, dass der Ersatzwagen viel länger ist als mein untreuer VW Crafter – und bleibe prompt auf einem Parkplatz stecken, in einem uneleganten 110°-Winkel zwischen Anhänger und Fahrzeug. Wunder Nummer 3: Ich komme unbeschädigt wieder heraus, vielleicht nur, weil es dunkel war und ich nicht sah, was ich tat.
In der Warteschlange am Grenzübergang PL/UA habe ich genügend Zeit nachzulesen, dass bei einem Fahrzeugwechsel ein Zollbeamter die Umladung der Ware hätte überwachen und dokumentieren müssen. Wunder Nummer 4: Die Zöllner haben es nicht gemerkt.
Im Kinderzentrum, das ich nach fünf Tagen Reise endlich erreiche, schliessen sich mir meine polnischen Freunde an, und gemeinsam fahren wir nach Sumy. Die Sicherheitskräfte nehmen sich viel Zeit, um uns an jedem Kontrollposten gründlich zu überprüfen. Verspätet und durchgefroren erreichen wir schliesslich die Menschen, die wir mit Weihnachtsgeschenken der Aktion Weihnachtspäckli beschenken. Die lange Reise und die unangenehmen Momente sind spätestens jetzt vergessen, wenn man die Freude in ihren Gesichtern sieht.
Am Nachmittag besuchen wir die Feuerwehr – und können ihnen wichtige Schutzausrüstung für ihre Einsätze übergeben.
Die Rückreise endet nach weiteren drei Tagen wieder bei der polnischen Werkstatt, wo der Lieferwagen noch einmal zehn Tage verbringen wird, bis er wieder fahrtüchtig ist. Also sitze ich nun im Regionalzug zum Flughafen Krakau und bin überwältigt von Dankbarkeit, dass trotz allem alles so gut gekommen ist.
An dieser Stelle möchte ich AVC Schweiz, HMK und vielen Freunden danken – für die Päckli und für das Feuerwehrmaterial.
Der nächste Einsatz als Weihnachtsmann folgt im Dezember; unter anderem werde ich die Kinderkirche in der Gegend von Cherson besuchen.
ich bin gerade in unserem Kinderzentrum Sunshine in der Ukraine. Für uns beginnt eine Periode der «Revitalisierung», und wir möchten euch um eure Unterstützung bitten.
Wir haben bereits alle sicherheitsrelevanten Lücken geschlossen: neue Feuerwehrtreppen und ein Luftschutzkeller wurden gebaut. Das Hauptgebäude hat ein neues Dach und einen soliden Blitzableiter. Die Kinderzimmer sind renoviert, und die Kinder fühlen sich in ihrer Heimat wohl. Gestern haben wir zusätzlich ein 12-jähriges Mädchen aufgenommen, an diesem Wochenende kommt ein weiteres Kind dazu.
Ein Rundgang um unsere weiteren Gebäude – Schule, Werkstätten, Garage, Schulungszentrum und Lagerhaus – hat jedoch ein eindeutig trauriges Bild ergeben: Überall sind die Wellplatten aus Bitumen morsch, und an vielen Stellen tropft der Regen hinein. Es geht nicht anders – wir müssen alle Häuser neu eindecken, und zwar noch vor dem Winter. Eine Spende zu diesem Zweck würde uns sehr helfen.
Wir suchen ausserdem tatkräftige Unterstützung: einen Werkmissionar / eine Werkmissionarin oder Praktikantinnen und Praktikanten, sei es kurz- oder langfristig. Für mehr Informationen dürft ihr mich gerne persönlich kontaktieren.
Teilen und weitersagen ist sehr willkommen – herzlichen Dank!
Soeben haben wir die UA/PL-Grenze erreicht und sind in eine langsame Warteschlange eingereiht worden. Da hat man Zeit, die Bilder vom Einsatz anzuschauen und einige mit euch zu teilen. Dieses Mal haben wir Kryvyj Rih, zwei Dörfer in der Oblast Cherson sowie die Stadt Cherson besucht. Wir haben Lebensmittel, Vitamine, Hygiene- und Pflegeartikel, Geräte für eine humanitäre Cafeteria in Cherson und Spielzeug für Kinder gebracht. Auch die goldenen Schoggihasen haben ihr zweites (und diesmal sehr kurzes ) Leben bekommen und wurden regelrecht von allen Beschenkten bejubelt.
Wir hatten Gelegenheit, viele Gespräche zu führen, haben die bittere Enttäuschung über die politischen Ereignisse in Alaska miterlebt und konnten doch in einem lebendigen Gottesdienst in einem bunkerähnlichen Saal eine tiefe Hoffnung in den Herzen der Menschen spüren.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die AVC Schweiz Schweiz und Alona Wieland für die Hilfsgüter, an die Unterstützer des Verein Kiev Kids für die Finanzen und an Simon Selg für die Begleitung und die vielen Stunden am Steuer!
3 Tonnen Ware haben hier PlatzEs gibt schlechte Ernte dieses Jahr – die Felder sind ausgetrocknet, es gibt zu wenig Wasser.Pakete mit LebensmittelnZerstörte SchuleAuch Genosse Lenin scheint betroffen zu sein…
Diese Woche habe ich zusammen mit Mariusz unseren Freund Sascha in Slovyansk besucht. Gemeinsam haben wir Hilfsgüter verteilt und Soldaten besucht. Es war sehr eindrücklich, den Alltag der ukrainischen Verteidiger mitzuerleben, über Wichtiges und Unwichtiges zu reden und den starken Kaffee im Schützengraben zu trinken. „Pryizhdzhaite chastíshe“ (Kommt öfter vorbei) – diesen Satz haben wir oft gehört und werden es auch tun.
An dieser Stelle danke ich euch, Freunde, für eure Unterstützung – sei es materiell oder geistlich. Auf den Bildern seht ihr unter anderem die Tarnnetze, die über die Zubringerstrassen gespannt werden, um vor Drohnen zu schützen, ein zerbombtes Krankenhaus, die Verteilung der Lebensmittelpakete und einen Teil unseres Besuches bei den Soldaten. Am Schluss kommt ein Brief von einem Kind an die Verteidiger.